Warum die Priorität auf dich der entscheidende Hebel für deine Praxis ist
Die meisten denken bei Veränderung zuerst an bessere Abläufe, mehr Struktur oder effizientere Prozesse.
Ja, auch das ist wichtig! Keine Frage. Aber ehrlich? Die größte Veränderung passiert woanders. Sie beginnt damit, dass du dir Zeit nimmst.
Zeit, um rauszugehen aus dem stressigen Alltag. Zeit, um in Ruhe durchzuatmen. Zeit, um wieder klarer zu sehen, was eigentlich los ist — bei dir und in dir.
Genau das habe ich im ersten Quartal gemacht – ganz bewusst.
So wie die Natur es uns spiegelt, habe ich mir im Januar Zeit genommen, still zu werden. Erstmal schauen: Was ist eigentlich gerade alles da?
Im Februar bin ich tiefer gegangen. Ein Thema, das schon länger mitlief, wirklich angeschaut und geklärt. Mit voller Aufmerksamkeit und mit liebevoller Unterstützung durch Carla Döring.
Und im März habe ich nochmal bewusst losgelassen. Fasten, Bewegung, Natur mit Daniela Tollkühn von Energie Leben Inspiration. Ein Reset zum Abschluss der Winters und vor dem Neustart.
Was nährt mich und lässt mich wachsen?
Es wird spürbar
Was genau sich verändert hat, kann ich nicht sagen. Für mich fühlt es sich sehr ruhig, geerdet und verbunden an.
Doch nach Außen wird es für meine Kunden sichtbar: „So haben wir dich noch nie erlebt.“
Und da bin ich ja kein Einzelfall!
Das, was in dir passiert, sieht und spürt man auch im Außen. In deiner Art zu sprechen. In deinen Entscheidungen. Und darin, wie dein Team auf dich reagiert.
Das habe ich gerade wieder in einem Workshop so eindrucksvoll erlebt.
Wir haben mit Lego® Serious Play® die Praxisvision gebaut.
Die Inhaberin hat sich selbst als entspannte Chefin dargestellt- eine Figur, zurückgelehnt und ruhig auf einem Behandlungsstuhl. Genauso, wie viele ChefInnen es sich wünschen.
Aber als sie darüber gesprochen hat, wurde sie vorsichtig. Hat ihre Vision der entspannten Chefin relativiert. Als wäre das zu utopisch, zu groß und nicht erlaubt.
Und als wir später alles zusammengebaut haben, hat sie sich wieder zurückgenommen. Sich selbst an den Rand gestellt und nicht präsent in die Mitte.
Dein Team sieht mehr
Dann sagte eine Mitarbeiterin ganz selbstverständlich: „Warum steht die Chefin eigentlich am Rand? Sie gehört in die Mitte – wenn es ihr gut geht, geht es uns allen gut.“
Und plötzlich war es so greifbar: Das Team erwartet keine perfekte Chefin. Es braucht keine, die alles allein trägt. Es braucht eine, die ruhig und bei sich ist. Und die auch auf sich achtet, damit es so sein kann!
Hier genau wird es spannend.
Viele nehmen sich schon Zeit für sich. Denken nach. Reflektieren. Gehen erste Schritte. Doch dann kommt dieser Moment, in dem sie sich trotzdem wieder zurücknehmen.
Sich kleiner machen. Vorsichtig sind und zögern. Sich nicht ganz trauen, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse wirklich zu priorisieren.
Dabei ist genau das der entscheidende Schritt:
Dich wichtig zu nehmen.
Deinen Platz einzunehmen. In der Mitte. Mit gesundem Egoismus – mit Wertschätzung dir gegenüber. Denn dein Team orientiert sich an dir:
- an deiner Klarheit
- an deiner Haltung
- auch die Haltung dir gegenüber.
- Daran, wie stabil du bist — auch wenn es mal unruhig wird.
Und genau dafür brauchst du Ruhe und Zeit.
Gibst du deinen Terminen Prioritäten? Oder gibst du deinen Prioritäten die Termine?
Du entscheidest mit deiner Priorität, dass PersönlichkeitsEnt-wicklung Zeit für dich kein „Luxus“ oder „Extra für später“ ist. Du priorisierst damit dein stabiles Fundament!
Die eigentliche Frage, die du dir also stellen solltest, ist nicht: „Habe ich dafür Zeit?“ Sondern: Was verändert sich alles, wenn ich sie mir nehme — und es mir wirklich erlaube?
Du fühlst dich damit allein oder noch nicht mutig genug?
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